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Betriebsalltag im Kunstunterricht

SchulBetriebe aus Südniedersachsen trafen sich zu erstem Austauschtreffen im Corvinianum

Pressefoto
Schulen, Betriebe, Vertreter von Kammern und Arbeitsagentur trafen sich zum Austausch im Corvinianum

Personalchefs waren dabei, Geschäftsführer und Abteilungsleiter – aber auch Auszubildende, Lehrerinnen und Lehrer sowie Jugendliche aus Allgemeinbildenden Schulen: Auf Einladung der Bildungsregion Göttingen beim Regionalverband Südniedersachsen und der Initiative „Region des Lernens“ des Landkreises Osterode am Harz tauschten die Veranstaltungsteilnehmer im Corvinianum in Northeim Erfahrungen aus, die sie in den vergangenen Monaten mit Lernpartnerschaften unter der Überschrift „SchulBetrieb“ gemacht haben. „SchulBetriebe“ sind jene Schulen und Unternehmen, die sich untereinander auf langfristig angelegte Partnerschaften verständigt haben. Im Rahmen dieser Kooperationen besuchen Personalverantwortliche und Auszubildende als Experten den Schulunterricht, Schüler machen Praktika in Betrieben und gemeinsam werden Projekte umgesetzt – wie etwa die Darstellung des betrieblichen Alltags im Kunstunterricht durch Fotos und Zeichnungen.

Der Leiter des Northeimer Gymnasiums Corvinianum, Christoph Dönges, begrüßte die rund einhundert Besucherinnen und Besucher der Netzwerkveranstaltung und wies auf die Bedeutung der Partnerschaft seiner Schule mit dem Unternehmen Thimm hin. Es sei, so der Oberstudiendirektor, gerade auch für Gymnasiasten wichtig, Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen und erste Einblicke in die berufliche Praxis zu sammeln. Die Initiative „SchulBetrieb“ der Bildungsregion Göttingen und der Region des Lernens Osterode am Harz bedeute auch für das Kollegium eine Bereicherung der Unterrichtstätigkeit.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter sowie ersten Erläuterungen der Projektmanagerinnen Dr. Gülen Özaktürk (Bildungsregion Göttingen/Regionalverband Südniedersachsen) und Julia Koblitz (Landkreis Osterode am Harz) nutzten die Veranstaltungsteilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang über die ausgestellten Aktivitäten der bereits bestehenden Partnerschaften zu informieren. Bei Gesprächen mit Standbetreibern entwickelten sie Ideen für weitere gemeinsame Projekte. Im Anschluss diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der SchulBetriebe wie auch weitere interessierte Unternehmens- und Schulvertreter nach der „World-Café-Methode“ in wechselnden Gruppen über Stolpersteine, Unterstützungsbedarf und gelungene Projekte.

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