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Pressemitteilung vom 15.12.2011

Beeindruckende Resonanz auf zehnte Bildungskonferenz und Messe MINT

Mehr als 600 Gäste im Geographischen Institut der Universität Göttingen – Vorträge, Foren und Filmvorführungen begleiteten Messe mit 35 Ausstellern

Pressefoto
Göttingen.

Svenja, Alena und Maximilian sind kaum zu bändigen. Da dreht doch am Stand der Grundschule Friedland tatsächlich ein Lego-Roboter einen Zauberwürfel so lange, bis der wieder in die Ausgangsposition zurückgekehrt ist. Nicht zu fassen. Da müssen die drei dabei sein. Nichts wie hin also. Nicht weit entfernt, am Stand der Mathematikums Gießen gilt es, Puzzles zu legen, die es in sich haben. Ziemlich knifflig, aus den Teilen eine Figur zu bilden. Und dann hüpfen die drei unter Anleitung von Gabi Preiß (Zahlenland Prof. Preiß) im Fünferland von Zahlenteppich zu Zahlenteppich– die Zahlenreihe rauf und runter. Wenig später stellten sie sich noch schnell beim Erdbebensimulator an und bestaunten die Ausstellung „Dinospuren“ des Geowissenschaftlichen Museums: Svenja, Alena und Maximilian, fünf, sechs und acht Jahre alt, zählten zu den mehr als 600 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich Anfang Dezember an einer ungewöhnlichen Initiative des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe-Südost Hildesheim) und der Bildungsregion beim Regionalverband Südniedersachsen beteiligten.

Im Geographischen Institut der Universität Göttingen richteten die Partner die zehnte Bildungskonferenz der „Bildungsregion Göttingen“ und die Messe MINT aus. Nach der Begrüßungen durch Prof. Dr. Karl-Heinz Pörtke und den Bildungsdezernenten der Stadt Göttingen, Siegfried Lieske, ging es darum, Erzieherinnen und Erziehern, Grundschullehrern sowie Fachschülerinnen und -schülern Berufsbildender Schulen gemeinsam aktuelle Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung und hier insbesondere der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) aufzuzeigen und die Ansätze mit ihnen zu diskutieren. Hintergrund: Der Markt an verschiedenen pädagogischen Konzepten und Ansätzen ist inzwischen so vielschichtig und fast unüberschaubar – die Wünsche von Eltern und manchen Unternehmen auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel verstärken sich gegenseitig. Dieses Spannungsfeld, in dem die Pädagogen täglich arbeiten, wurde nach den Vorstellungen der Veranstalter anschaulich und praxisnah dargestellt.

Vom Agnes Pockels-Labor Braunschweig über die Stiftung Haus der kleinen Forscher in Berlin und Lego Education bis hin zum Klimahaus Bremerhaven, nutzen 35 Aussteller die Gelegenheit, mit Messebesuchern ins Gespräch zu kommen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Diese Vielfalt war nach Einschätzung vieler Aussteller bundesweit beispiellos: So standen regionale Projekte wie die Grundschule Friedland ebenso im Focus wie ein bundesweit renommierter Hersteller von KiTa-Bedarf und nicht profitorientierte Initiativen. Parallel wurden im Hörsaal Filme gezeigt, Vorträge gehalten und Foren veranstaltet – „ein Programm, das ein bisschen erschlägt, wenn man den Anspruch hat, alles sehen zu wollen“, so die Pädagogin Irmi Weiland, die gemeinsam mit Ehemann Dieter von den Veranstaltern die Aufgabe übernommen hatte, als „kritische Freundin“ die ganztägige Veranstaltung zu beobachten. Als die Weilands abends ihre kritischen Bewertungen vornahmen, saßen Svenja, Alena und Maximilian längst zu Hause am Abendbrottisch und berichteten ihren Eltern über ihre aufregenden Erlebnisse im Geographischen Institut.

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