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Pressemitteilung vom 08.06.2012

Eurokrise im Unterricht

Volksbank Solling eG und das Gymnasium Uslar unterzeichnen Kooperationsvertrag

Pressefoto
Uslar.

Lernpartnerschaften gibt es inzwischen viele – aber noch nie sind eine Bank und eine Schule in Südniedersachsen nach dem Konzept „SchulBetrieb“ eine solche Partnerschaft eingegangen. So setzten der Leiter des Gymnasiums Uslar, Dr. Hermann Weinreis, und der Vorstand der Volksbank Solling eG, Klaus-Uwe Fischer, mit sichtlicher Freude ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag: Beide Institutionen sind nunmehr „SchulBetriebe“ – und werden künftig die unterschiedlichsten Projekte gemeinsam umsetzen. Während der „Ratifizierungsfeier, die im Rahmen eines Tages der Offenen Tür im Gymnasium stattfand, wurde deutlich, wie breit der Fächer der Kooperationsideen gespannt ist: Die Volksbank-Marketingleiterin Rosemarie Bertram erläuterte, dass zukünftig Mitarbeiter der Volksbank als Experten in den Unterricht entsendet werden. Diese unterstützen die Fachlehrer bei Gestaltung und Umsetzung von Unterrichtseinheiten zu Themen rund um die Bereiche Geld und Wirtschaft, z. B. zur Eurokrise und zu Finanzprodukten. Die Schülerinnen und Schüler des fünften bzw. sechsten Jahrgangs gestalten im nächsten Schuljahr Plakate zum Weltspartag, die in der Volksbank Uslar der Öffentlichkeit präsentiert werden. Außerdem werden Schüler der Informatik-AG zukünftig den älteren Volksbankkunden einen Workshop zum Thema PC und Multimedia anbieten.

Das Gymnasium Uslar gehört zu den besonders aktiven und innovativen Schulen in Niedersachsen. Dies beweist u. a. die Inbetriebnahme einer 36 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule. Während des Tages der Offenen Tür präsentierten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Projektwoche – und begeisterten damit Eltern, Lehrer und Mitschüler. Ein Mädchen: „Ist doch toll. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Leute aus Uslar für unsere Projekte interessierten.“ Die Lernpartnerschaft mit der Volksbank Solling eG wird künftig zur Profilbildung der Schule beitragen.

Während der Unterzeichnungsfeier wies Marc Diederich von der IHK-Geschäftsstelle Göttingen in seinem Grußwort auf die Bedeutung von frühzeitiger Berufsweltorientierung und praxisnahem Unterricht hin, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Seit 2009 baut die Bildungsregion Göttingen gemeinsam mit den Kammern und der Region des Lernens Osterode am Harz die Initiative "SchulBetrieb - Schulen und Betriebe als Lernpartner" auf. Von der Kooperation zwischen Schulen und Betrieben profitieren die Partner, indem Schüler wichtige Einblicke in die betriebliche Wirklichkeit erlangen und auf das Berufsleben vorbereitet werden. Auf der anderen Seite hilft die Lernpartnerschaft den Betrieben zu erfahren, wie sie auf Jugendliche wirken und wie sie frühzeitig motivierten Nachwuchs für sich gewinnen können.

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