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Pressemitteilung vom 19.12.2012

Von der Idee zum Erfolgsmodell

Nachbarschaftshilfe und Gesamtschule besiegeln die Zusammenarbeit

Pressefoto
Jetzt ist es vertraglich besiegelt: Die Kooperation zwischen dem Verein Nachbarschaftshilfe und der Heinrich-Roth-Gesamtschule. Im Bild (von links) Reinhard Papesch, Andrea Bötte, Philipp Culp, Jasmin Meier, Rainer Liedtke und Michael Jaritz.
Bodenfelde.

Am Dienstag haben Rainer Liedtke als Geschäftsführer der Nachbarschaftshilfe und Michael Jaritz als Rektor der Heinrich-Roth-Gesamtschule ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag gesetzt. Das Projekt heißt seit Sommer „Die Helfer“, wie Holger Schwerdtfeger von der Bildungsregion Göttingen am Rande der Vertragsunterzeichnung in der Mensa der Gesamtschule sagte. Auch er unterzeichnete ebenso wie vorab Northeims Landrat Michael Wickmann die Vereinbarung. Die sieht als Lernpartnerschaft etwa vor, dass Schüler unter der Koordination von Lehrer Reinhard Papesch und Andrea Bötte als Chefin der Nachbarschaftshilfe Praktika in dem vor allem für ältere Menschen engagierten Verein ableisten können. Das ist teilweise sogar schon geschehen. Jugendliche werden von Fachleuten etwa für den Umgang mit demenzkranken Senioren geschult, die sie dann nach Absprache betreuen, etwa um die Familienangehörigen zu entlasten. Zwischenzeitlich gab es sogar schon einen Preis des Landes Niedersachsen für die mustergültige Umsetzung des Kooperation-Projektes. Ziel der engagierten Jugendlichen ist die Sensibilisierung für eine Betreuung von Älteren aus dem Gemeindegebiet. Sowohl Andrea Bötte aus auch Schulleiter Jaritz freuten sich, dass das Interesse auf beiden Seiten nach wie vor groß ist. Demnächst sollen die Jugendlichen, die sich regelmäßig zu Gesprächen und einem Austausch in den Räumen der Nachbarschaftshilfe in der alten Schule treffen, an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.

Und über ihre Aktivitäten erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, „das wir für unsere Bewerbungen gut gebrauchen können“, wie es Philipp Culp und Jasmin Meier bei der kleinen Feier zur Vertragsunterzeichnung formulierten. Laut Andrea Bötte werde durch das Engagement der Jungen und Mädchen vor allem die soziale Kompetenz gesteigert. Durch die Kooperation erhalte das eine neue Dimension, weil die Jugendlichen generationsübergreifend fürs Leben lernen und durch ihre Arbeit eine Berufsorientierung erfahren.

Quelle: HNA

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