o
  o
 

Pressemitteilung vom 08.07.2013

Bildungsregion Göttingen wird zur Daueraufgabe

Vorstand des Regionalverbandes Südniedersachsen fasst Grundsatzbeschluss einstimmig – Sicherstellung der Finanzierung als Bedingung

Pressefoto
Kultusministerin Frauke Heiligenstadt
Göttingen.

Pflege und Ausbau von funktionierenden Kooperationen zwischen Kindertagesstätten, Schulen, Schulträgern, Betrieben und außerschulischen Bildungseinrichtungen werden zu Daueraufgaben des Regionalverbandes Südniedersachsen. Unter Vorsitz des Göttinger Landrats Bernhard Reuter beschloss der Verbands-Vorstand einstimmig, die zunächst bis Mitte 2014 befristete Initiative „Bildungsregion Göttingen“ ohne zeitliche Limitierung fortzusetzen.

Politiker, Verbandsvertreter und Hauptverwaltungsbeamte, unter ihnen auch der Göttinger Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und der Erste Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, Gero Geißlreiter, machten jedoch deutlich, dass der Beschluss unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Gremien der Landkreise und der Stadt Göttingen stehe. Reuter: „Wir haben die Bildungsregion Göttingen unter dem Vorbehalt entfristet, dass das Kultusministerium uns im Wege der Abordnung auch weiterhin pädagogisches Personal zur Verfügung stellt.“

Bislang hat das Land den Studienrat Holger Schwerdtfeger mit einer halben Stelle an den Regionalverband abgeordnet. Die neue Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hatte mehrfach zu erkennen gegeben, dass sie die Arbeit der Bildungsregionen in Niedersachsen – und hier insbesondere der Bildungsregion Göttingen – schätzt und diese Einrichtungen auch weiterhin zu unterstützen gedenkt. Nach der Sommerpause werden zu den Rahmenbedingungen dieser Förderung weitere Gespräche geführt. Während ihrer Klausurtagung Anfang Juli 2013 hatte die Landesregierung beschlossen, die Bildungsregionen mit zusätzlichen Ressourcen in Höhe von 1,9 Millionen Euro zu stärken. Zusätzliche Bildungskoordinatoren sollen die Bildungsregionen beim weiteren Aufbau unterstützen. Sie sollen für regionale Bildungsbüros an die Träger der Bildungsregionen abgeordnet oder zugewiesen werden.

Neben Schwerdtfeger sind in der Geschäftsstelle des Regionalverbandes am Wilhelmsplatz in Göttingen bislang die beiden Projektmanagerinnen Nina Zastrow und Andrea Reese ausschließlich für die Bildungsregion Göttingen tätig – sie werden aus Mitteln der drei südniedersächsischen Landkreise und der Stadt Göttingen finanziert. Fachlich begleitet wird die Arbeit der Geschäftsstelle durch einen Bildungsausschuss, in dem die Bildungsdezernenten der Landkreise und der Stadt Göttingen sowie der Abteilungsleiter der Landesschulbehörde in Braunschweig, Walter-Johannes Herrmann, sitzen.

Die Bildungsregion Göttingen war im Jahr 2006 durch eine Partei- und Wahlkreisgrenzenden Initiative der Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta, Dr. Harald Noack und Stefan Wenzel entstanden. Der Regionalverband richtet seitdem mit seinen Partnerorganisationen - unter ihnen die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (BIGS) und die Bürgerstiftung Göttingen - Bildungskonferenzen und Fachveranstaltungen aus, fördert unter der Überschrift „SchulBetrieb“ die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen und er betreut Kindertagesstätten, die sich am Projekt „Haus der kleinen Forscher“ beteiligen.

Aktuelles
Logo Stadt Göttingen Logo Landkreis Göttingen Logo Landkreis Northeim Logo Niedersächsisches Kultusministerium