o
  o
 

Pressemitteilung vom 29.08.2013

Ministerin kündigt Rahmenkonzept für Arbeit der Bildungsregionen an

Frauke Heiligenstadt hebt im RegJo-Interview die Bedeutung der Netzwerkarbeit vor Ort für die Qualität von Bildung hervor

Pressefoto
Kultusministerin Frauke Heiligenstadt im Gespräch mit dem RegJo

In einem Interview mit dem RegionalJournal RegJo Südniedersachsen hat sich die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zur Zukunft der Bildungsregionen im Land geäußert. In verschiedenen Regionen Niedersachsen arbeiten Schulträger, Bildungseinrichtungen und die Landesschulbehörde in Netzwerken zusammen. Bislang erfolgt das aber weitgehend ohne nennenswerte Vorgaben des Kultusministeriums.

Mit der Zielsetzung, die Qualität von Bildung zu verbessern, arbeiten Bildungsregionen projektorientiert – meist richten die Akteure von Bildungsregionen zudem Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen aus. Betreut werden die Netzwerke in der Regel von kleinen Büros, die meist von den Kommunen gesteuert werden.

In Südniedersachsen wurde unterhalb der Vorstandsebene des Regionalverbandes ein Bildungsausschuss gebildet. Die operative Arbeit obliegt der Geschäftsstelle des Regionalverbandes. Hier ist auch der Studienrat Holger Schwerdtfeger tätig, den die Landesregierung an die Bildungsregion Göttingen abgeordnet hat. Frauke Heiligenstadt qualifiziert die Bildungsregionen im RegJo-Interview als sehr erfolgreich arbeitende Einrichtungen. Sie ermöglichten eine gute Vernetzung der bildungspolitischen Akteure vor Ort. Die Ministerin: „Die Vernetzung etwa der Betriebe und Universitäten mit den Schulen ist immens wichtig. Deswegen wollen wir auch Schritt für Schritt Bildungsregionen, die regional angepasste Lösungen entwickeln können, ausweiten. Dafür wird es einen entsprechenden Stufenplan geben – der aber auch von den Ressourcen abhängt, die wir insgesamt für den Bildungsetat zur Verfügung haben.“

Gegenüber dem RegJo kündigte die Ministerin an, dass ihr Haus ein Rahmenkonzept vorlegen werde, in dem Kriterien für die Arbeit der Bildungsregionen formuliert würden. Dieses Rahmenkonzept dürfe aber niemanden einengen und in seiner Kreativität beschränken. Frauke Heiligenstadt: „Wenn man in den Regionen die dortigen Besonderheiten berücksichtigen will, darf es kein zu starres Konzept sein. Ich bin ganz sicher, dass die Regionen sich in diesen Prozess auch selbst sehr kreativ einbringen werden. Es ist wichtig, die Akteure innerhalb einer Region, aber eben auch Land und Kommunen zur Verbesserung der Bildungsqualität stärker zusammenzubringen. Dafür sind wir alle verantwortlich.“

Aktuelles
Logo Stadt Göttingen Logo Landkreis Göttingen Logo Landkreis Northeim Logo Niedersächsisches Kultusministerium