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Pressemitteilung vom 29.10.2013

Frauke Heiligenstadt will Bildungsregionen landesweit

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Kultusministerin Frauke Heiligenstadt
Göttingen.

Bislang ähnelt die Niedersachsen-Karte eher einem Flickenteppich. Hier mal ein zaghafter Ansatz, dort ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Konzept einer kreisfreien Stadt. Und ganz im Süden des Landes ein Prozess, der die Initiativ-Phase überwunden und in ein Kreisgrenzen übergreifendes, auf Dauer angelegtes Handlungsfeld gemündet ist: Die beim Regionalverband angesiedelte „Bildungsregion Göttingen“ arbeitet seit 2007 insbesondere an den Übergängen zwischen Bildungssektoren – etwa mit dem Konzept SchulBetrieb.

Drei Dutzend Lernpartnerschaften wurden zwischen Schulen und Betrieben in den vergangenen Jahren geschlossen – in den meisten Fällen arbeiten die Partner eng und erfolgreich zusammen. Beim Bewerbungstraining. Bei der Gestaltung von Kulturprojekten. Und bei der Berufsorientierung des Unterrichts.

Diese guten Erfahrungen aus Südniedersachsen will das Kultusministerium bei der Erarbeitung eines Rahmenkonzeptes nutzen, das noch vor Weihnachten 2013 der Öffentlichkeit vorgelegt werden soll. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt möchte, dass Bildungsregionen landesweit flächendeckend eingerichtet werden. Die Initiative dazu soll – wie in Südniedersachsen vor sechs Jahren – von den Landkreisen und der Städten und Gemeinden ausgehen. Sie sollen Konzepte erarbeiten, die die regionalen Erfordernisse berücksichtigen. Das Land will seinerseits die Arbeit vor Ort unterstützen – beispielsweise durch die Abordnung von Lehrerinnen und Lehrern, die ihre pädagogischen Erfahrungen in die Bildungsregionen einbringen.

In einem Stufenplan soll für jeden Landkreis und jeder kreisfreie Stadt eine halbe Stelle zur Verfügung gestellt werden – für den Regionalverband Südniedersachsen wären dies in der Perspektive vier halbe Stellen. Seit August 2011 arbeitet im Rahmen einer solchen Abordnung der Studienrat Holger Schwerdtfeger für die Bildungsregion Göttingen. Am Erfolg seiner Arbeit werden sich auch künftige Abordnungen messen lassen müssen.

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