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Pressemitteilung vom 01.09.2015

Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung für Bildung

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Landkreisen und Stadt Göttingen – Regionalverband betreibt Bildungsregion

Pressefoto
Im Kreishaus Göttingen: Bernhard Reuter, Frauke Heiligenstadt, Rolf-Georg Köhler, Gero Geißlreiter und Jörg Richert; Foto: Regionalverband
Göttingen.

Über formale Zuständigkeiten hinaus entfaltet sich in Südniedersachsen eine neue Form bildungspolitischer Zusammenarbeit. Sie dient dazu, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von ihrer sozialen Ausgangslage und Herkunft bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten und Ungleichheiten zu reduzieren: Dieser Anspruch prägt einen Kooperationsvertrag, den die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Dienstag mit dem Göttinger Landrat Bernhard Reuter, Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, dem Ersten Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, Gero Geißlreiter, sowie dem Fachbereichsleiter des Landkreises Northeim, Jörg Richert, unterzeichnet haben.

Der Vertrag dient der Weiterentwicklung der „Bildungsregion Göttingen“, die der Regionalverband Südniedersachsen im Auftrag der drei Landkreise und der Stadt Göttingen seit 2007 betreibt. Angesichts des globalen, technologischen, sozialen und demografischen Wandels sei es unabdingbar, in der Region ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungsangebot vorzuhalten und alle Kinder und Jugendlichen in die Lage zu versetzen, ihre Bildungspotenziale optimal zu entfalten. Dieses Ziel, darin sind sich die fünf Beteiligten einig, kann nur im vertrauensvollen Zusammenwirken kommunaler und staatlicher Kräfte bewältig werden. Deshalb würden sich Land und der Regionalverband ausdrücklich zu einer staatlich-kommunalen Gesamtverantwortung bekennen, die in der kooperativen Gestaltung der Bildungsregion zum Ausdruck komme. Frauke Heiligenstadt betonte: „Ich freue mich sehr, dass die Bildungsregion Göttingen und das Land ihre hervorragende Zusammenarbeit im Bildungsbereich durch den Kooperationsvertrag noch weiter vertiefen. Qualitätsvolle Bildungsangebote sind mitentscheidend für die Attraktivität und Stärke unserer Städte, Landkreise und Regionen und damit für das Land Niedersachsen. Aus diesem Grund ist es mir ein großes Anliegen, die Kommunen in ihrem großen und vielfältigen Engagement für beste Lernbedingungen vor Ort auch in Zukunft zu unterstützen.“ Während das Ministerium dem Regionalverband für dessen Arbeit bereits zwei Lehrkräfte in Teilzeit zugewiesen hat, haben sich die Kommunen verpflichtet, den Regionalverband durch Sach- und weitere Personalmittel in die Lage zu versetzen, seinen Koordinierungsaufgaben gerecht zu werden und bildungspolitische Projekte umzusetzen. Dazu zählen derzeit die Initiative „SchulBetrieb“, das Projekt „Haus der kleinen Forscher“ sowie das Bildungsmonitoring. Unter der „Bildungsregion Göttingen“ verstehen die Beteiligten die auf Südniedersachsen bezogene Vernetzung von Akteuren im Bildungsbereich. Von den bislang 25 Bildungsregionen landesweit arbeiten nur Ostfriesland und Südniedersachsen Kreisgrenzen übergreifend.

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