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Pressemitteilung vom 02.09.2015

Zukunftsfähige Regionen: Auf die Bildung kommt es an

Effektive Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Regionalverband Südniedersachsen

Pressefoto
Im Kreishaus Göttingen: Bernhard Reuter, Frauke Heiligenstadt, Rolf-Georg Köhler, Gero Geißlreiter und Jörg Richert; Foto: Regionalverband
Göttingen.

„Nur wer ein qualitativ hochwertiges und in der Region sinnvoll aufeinander abgestimmtes Bildungsangebot unterhalten kann, bleibt zukunftsfähig. Dazu bedarf es aber eines engen und professionell moderierten Zusammenwirkens aller Kräfte, die im Bildungssektor wirken – ganz gleich, ob sie kommunal oder staatlich getragen sind“: In Anwesenheit der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt bezeichnete Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen und Vorstandsvorsitzender des Regionalverbandes Südniedersachsen, die Arbeit der regionalen Koordinationsstelle „Bildungsregion Göttingen“ als vorbildlich und hob ihre Bedeutung für die Regionalentwicklung hervor.

Nach einer Initiative der Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta, Dr. Harald Noack und Stefan Wenzel bereits im Jahr 2007 vom Regionalverband gegründet, habe die Bildungsregion, so der Landrat, nicht nur die Netzwerkarbeit in Südniedersachsen entscheidend voran-, sondern auch eine Reihe wichtiger Projekte auf den Weg gebracht. Reuter zählt dazu die Beteiligung an der Bundes-Initiative „Haus der kleinen Forscher“, mit der bei Mädchen und Jungen in den Kindertagesstätten Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt würden, die mehr als 40 Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben und die Vorbereitung des ersten regionalen Bildungsberichts, der im Sommer 2016 erscheinen soll.

Im Verlauf einer Pressekonferenz aus Anlass der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zur Weiterentwicklung der Bildungsregion Göttingen betonte Reuter, aus sozialpolitischen wie auch aus arbeitsmarktpolitischen Gründen sei es unerlässlich, die Chancengleichheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern. Unabhängig von der sozialen Ausgangslage und seiner Herkunft müsse jede und müsse jeder die Möglichkeit haben, sich individuell zu entwickeln, berufliche Qualifikationen zu erwerben und sich damit gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Diesen Zielen fühlten sich die Bildungsregion Göttingen und das Land Niedersachsen gemeinsam verpflichtet.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt bestätigte die Vorreiterrolle, die die Bildungsregion Göttingen landesweit einnehme. Neben Göttingen sei nur Ostfriesland in Bezug auf die Bildungsregion Kreisgrenzen übergreifend tätig. Die Ministerin betonte im Verlauf einer Pressekonferenz im Kreishaus in Göttingen, es sei richtig, insbesondere an den Übergängen zwischen den Bildungsbereichen anzusetzen. Das gelte von Wechsel von der KiTa in die Grundschule ebenso wie für den Übergang von der Schule in Betrieb oder Hochschule. Landesweit hätten die Bildungsregionen unterschiedliche Schwerpunkte gebildet. Frauke Heiligenstadt: „Das Projekt SchulBetrieb der Bildungsregion Göttingen ist ein Erfolgsmodell, das sich landesweit herumgesprochen hat. Es dient insbesondere auch der Berufsorientierung an den Allgemeinbildenden Schulen.“

Frauke Heiligenstadt betonte, ihr Ziel sei es, dass in Niedersachsen bis 2018 flächendeckend Bildungsregionen eingerichtet werden sollten. Dazu wende das Land für die Zuweisung von Personal zwei Millionen Euro auf. Frauke Heiligenstadt: „Alles erfolgt auf freiwilliger Basis. Wir reden mit den Kommunen auf Augenhöhe.“

Für die Bildungsregion Göttingen sind neben dem Geschäftsführer des Regionalverbandes, Rüdiger Reyhn, die Bildungsmanagerinnen Nina Zastrow und Andrea Reese sowie die Studienrätin Anna Wucherpfennig und der Studienrat Lüder Sudmann tätig.

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