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Pressemitteilung vom 15.03.2016

Viel Schwung durch Initiative SchulBetrieb

Sparkasse und BBS Duderstadt vereinbaren Partnerschaft – Landrat Reuter lobt Modell der Bildungsregion

Pressefoto
Göttingen.

„Hier kooperieren zwei, die aufs Engste mit dem Landkreis Göttingen verbunden sind. Der Landkreis ist Schulträger der BBS und gemeinsam mit der Stadt Duderstadt Träger der Sparkasse Duderstadt. Die Kooperation der beiden schätze ich außerordentlich und fördere sie nach Kräften.“ Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen und Vorstandsvorsitzender des Regionalverbandes Südniedersachsen, nutzte sein Grußwort aus Anlass der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages, um die Bedeutung der beiden Partner für die Regionalentwicklung hervorzuheben. Und er betonte, in den drei südniedersächsischen Landkreisen hätten sich inzwischen 43 Schulen und mehr als 60 Betriebe der Initiative „SchulBetrieb“ angeschlossen.

In der fast bis auf den letzten Platz besetzten Mensa der BBS an der Kolpingstraße betonte Reuter, die vom Regionalverband im Rahmen der „Bildungsregion Göttingen“ vorangetriebene Initiative „SchulBetrieb“ sei geeignet, beide Partner weiter zu stärken: Die Lernpartnerschaft erlaube es den Berufsschülern, betriebliche Zusammenhänge und Anforderungen praxisnah zu erkennen. Die Schule erhalte Anregungen für die Berufsorientierung. Und das Kreditinstitut erhalte die Chance, sich als attraktiver Arbeitgeber und Motor der Regionalentwicklung im Eichsfeld jungen Leuten gegenüber zu präsentieren.

„Dieser Vertrag ist für uns verpflichtend – wir vereinbaren ihn gern und werden ihn mit viel Herz und Verstand zugunsten unserer Region Eichsfeld mit Leben füllen“ Alfons Wüstefeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duderstadt, vermittelte gemeinsam mit Sabine Freese, Leiterin der BBS Duderstadt, auch nach Abschluss des offiziellen Teils der Feier Vorfreude auf viele Jahre konstruktiver Partnerschaft. „BBS Duderstadt und Sparkasse Duderstadt – diese Verbindung passt“, waren sich die beiden Verantwortlichen einig.

Wüstefeld betonte, durch die neue Partnerschaft erhielten Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps für das Alltagsleben – so gehe es zum Beispiel um Fragen wie die Finanzierung eines neuen Autos und die Risiken, die mit dem Abschluss von Handy-Verträgen verbunden seien.

Am Beispiel der Berufsfachschule Kosmetik machte Sabine Freese klar, dass sich die BBS natürlich seit langem mit betriebswirtschaftlichen Fragen befasse. So hätten einige Schülerinnen bereits Ideen konkretisiert, wie sie sich selbstständig machen könnten. Diese Konzepte sollten jetzt der Sparkasse zur Begutachtung vorgelegt werden.

Martin Saul, Mitglied der BBS-Schulleitung, machte deutlich, dass es bei der Partnerschaft mit der Sparkasse auch um ganz andere Fragen gehe. So würden Personalverantwortliche den Schülerinnen und Schülern Tippe geben, was eigentlich eine angemessene Bekleidung am Arbeitsplatz ausmacht und welche Art Piercing tolerabel ist – und welche nicht.

Anna Wucherpfennig, Bildungskoordinatorin der Bildungsregion, hatte die Lernpartnerschaft zwischen Sparkasse und BBS in den vergangenen Monaten vorbereitet und mit den Partnern vereinbart, welche Projekte gemeinsam umgesetzt werden sollen. Dass der Abschluss dieser Lernpartnerschaft Anlass zur Vorbereitungen weiterer Kooperationen sein könnte, deutete Bürgermeister Wolfgang Nolte in seinem Grußwort an. Die Stadtverwaltung Duderstadt könnte dabei ein Partner sein – Aufgabe für Anna Wucherpfennig wird es sein, ein geeignetes schulisches Pendant zu finden.

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