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Pressemitteilung vom 23.09.2016

2040 zum Mars – doch jetzt erstmal in den Kindergarten

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In der Villa Elisabeth in der Invalidenstraße in Berlin feierte die Initiative „Haus der kleinen Forscher" ihr zehn-jähriges Bestehen. Ziel die Initiative ist es, Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten und Grundschulen zu wecken. Über regionale Koordinatoren bietet die Stiftung Weiterbildungsmaßnahmen für Erzieherinnen und Erzieher an. Die Bildungsregion Göttingen, seit 2007 Koordinatorin in Südniedersachsen, war bei der Feier in Berlin dabei.

Rüdiger Reyhn, Geschäftsführer des Regionalverbandes, begutachtete kreativ gestaltete Stände von zehn ausgewählten KiTas, tauschte sich mit Koordinatoren aus anderen Bundesländern aus und verfolgte aufmerksam kurzweilige Reden des HdkF-Stiftungsrats, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, des Staatssekretärs aus dem Bundesforschungsministerium, Stefan Müller und von Vorstand Michael Fritz.

Michael Fritz war es denn auch vorbehalten, gedanklich ganz weit in die Zukunft zu greifen. Vielleicht, so spekulierte er, steht im Jahr 2040 erstmals ein Mensch auf dem Mars. Vielleicht wird die Frau (oder eventuelle auch der Mann) dann beim Ausstieg aus der Marsfähre diese Worte an die Erde zurückfunken: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit“. Vielleicht, so spann Michael Fritz den gedanklichen Faden weit, ist dieser erste Mensch auf dem Mars ja eine Deutsche (oder eben ein Deutscher).

Und was macht dieser Mensch in der Jetzt-Zeit, also im Jahr 2016 unserer Zeitrechnung? Der junge Mensch - das Mädchen oder der Junge – besucht derzeit vielleicht eine Kindertagesstätte. In Berlin, in Wanne-Eickel, Dassel oder Oberammergau. Wo auch immer. Sie oder er soll ermutigt werden, zu fragen, nachzuhaken und auszuprobieren. „Haus der kleinen Forscher“: Genau dieses Angebot kann dazu beitragen, die Begeisterung von Jungen und Mädchen für naturwissenschaftliche Fragen zu wecken. Natürlich nicht nur beim Nachwuchs, der vielleicht einmal auf dem Mars landen wird, sondern bei jungen Leuten, hier auf der Erde ihren Platz in der Gesellschaft suchen und die hier versuchen, ihren Beitrag zur Lösung von Problemen zu leisten.

Und die bestehen sicherlich nicht in erster Linie darin, Ressourcen zu bündeln, um dem Mars einen Besuch abzustatten und dann weiterzusehen. Michael Fritz wollte seinen gedanklichen Mars-Ausflug jedenfalls in erster Linie so verstanden wissen, dass es Visionen braucht, um Ziele zu erreichen. Sein Credo für die zehn weitere Jahre: „Haus der kleinen Forscher – Haus der Mutmacher.“

Dabei macht auch die Bildungsregion Göttingen aktiv mit. Klare Absicht: Sie bewirbt sich als Modellnetzwerk im Projekt „Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bereich der frühkindlichen Bildung“. Die Modellphase erstreckt sich vom Januar 2017 bis zum Dezember 2019.

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